Finanzierungshilfe

Ein Treppenlift ist ganz schön praktisch, aber auch ziemlich teuer?

Zuschüsse können aus verschiedenen Quellen beantragt werden:

  • als Pflegebedürftiger aus der Pflegeversicherung und/oder Sozialamt
  • als Unfallgeschädigter aus Ansprüchen gegenüber der Berufsgenossenschaft (Arbeitsunfall), des Versorgungsamtes oder der gegnerischen Haftpflichtversicherung bei Fremdverschulden

Diese Zuschüsse müssen unbedingt vor dem Kauf beantragt werden!

Treppenlift-Zuschuss aus der Pflegeversicherung

Der Zuschuss aus der Pflegeversicherung ist nicht unerheblich und kann bis zu 4.000,- Euro pro Antragsteller ausmachen. Für die Anschaffung eines Treppenliftes hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, einen Zuschuss aus der Pflegekasse zu gewähren. Nach Paragraph 40 Absatz 4 SGB 11 wird der Einbau eines Treppenliftes bis zur Höchstgrenze von 4.000,- Euro bezuschusst, wenn der Antragsteller in der Pflegestufe 0, 1, 2 oder 3 eingestuft ist, bis zu max. 16.000,-Euro bei 4 Antragstellern.

Eine weitere Möglichkeit hält der Gesetzgeber aus Mitteln der Sozialhilfe nach § 61 Absatz 2 SGB 12 bereit.

Finanzierung eines Treppenliftes bei Unfall

Wird ein Lift aufgrund eines Unfalles benötigt, wird er häufig voll finanziert. Zuständig ist die Berufsgenossenschaft (bei Arbeitsunfall), das Versorgungsamt oder, bei Fremdverschulden, die gegnerische Haftpflichtversicherung. Wenn ein Lift zum Erhalt der Arbeitskraft beiträgt, ist das Arbeitsamt der richtige Ansprechpartner.

Finanzierung durch den Vermieter

Oftmals besteht die Möglichkeit, dass der Einbau eines Treppenliftes durch den Vermieter finanziert wird und über eine Erhöhung der Miete im gesetzlich zulässigen Rahmen refinanziert wird.

Wir beraten Sie gerne

Rufen Sie uns an, unsere Mitarbeiter beantworten gerne Ihre Fragen.